Wer glaubt, dass dieser Blog am 13.2. einen frühzeitigen und schmerzhaften Tod erlitten hat, weil ein weiterer Blogeintrag lange, laaange auf sich waren ließ, den muss ich hiermit bedauerlicherweise enttäuschen. Die Gründe für diese vorübergehende Schreibenthaltsamkeit sind simpel: Sie heißen Isy und Resi. Also beschwert euch bei ihnen und nicht bei uns. Scherz.
Also für die, die es noch nicht verstanden haben: Zwei meiner besten und ältesten Schulfreundinnen haben uns für eine Woche besucht. Das war für uns Anlass genug, einen wilden Wochenend-Trip zu planen: Connemara National Park, Westport, Pulnabrone Dolmen, Cliffs of Moher, Black Head, Galway...wir hatten sie alle. Aber alles schön der Reihe nach.
Am Freitag grübelten wir über die Wochenendplanung und kamen schnell zu dem Schluss, dass es sich nicht lohnt, fünfeinhalb Stunden mit dem Bus zu den Cliffs of Moher zu fahren, um dann dort zwei Stunden Afenthalt zu haben, um dann wieder zurückfahren zu müssen. Also Plan B: ein Auto mieten. Nach einigem Hin und Her, kurzzeitigen Verzweiflungsanfällen und Resignation fanden wir tatsächlich einen Autovermieter in Sligo, der in der Lage war, uns für einen vernünftigen Preis ein doch sehr ansehnliches Auto zu vermieten.
Naja, "in Sligo" ist ein wenig übertrieben. Die Avis-Autovermietung ist am Sligo International Airport. Dieser Flughafen verströmt wahrlich internationales Flair: Er ist so beliebt, dass man den Busfahrer bitten muss, einen Umweg zu fahren, um dorthin zu kommen, weil es dort keine reguläre Haltestelle gibt. Dort angekommen, kann man den Flughafen ungefähr so beschreiben: ein Gang rechts mit der Aufschrift "Arrivals", eine Gang links mit der Aufschrift "Departures". Am Ende des Ganges ist dann wahrscheinlich einfach eine Tür zum Rollfeld...
Jedenfalls wurden wir dann nach einigen Formalitäten zu unserem Auto gebracht, einem Opel Insignia. Zuerst konnten wir es nicht so recht glauben, dass das Auto wirklich das ganze Wochenende uns armen Schluckern gehört, vor allem Gabi wollte sofort hinter dem Lenkrad posieren. Man muss vielleicht noch dazu sagen, dass er keinen Führerschein hat.
Linda, die sich zu unserem großen Glück dazu bereit erklärt hatte, uns das ganze Wochenende herumzukutschieren (ich habe meinen Führerschein noch in Deutschland), fuhr uns dann vorbildlich auf der linken (!) Seite der Straße die zwei Stunden nach Connemara.
Ich habe ja wirklich schon viel von der wilden Schönheit Irlands gehört und gelesen, bevor ich hierher gekommen bin, aber Connemara hat wirklich all meine Erwartungen übertroffen. Obwohl wir eigentlich nur vier oder fünf Stunden hatten, bevor es wieder dunkel wurde, hat mich diese Landschaft tief beeindruckt. Wir stoppten das Auto auch gefühlt jeden Kilometer, um aussteigen zu können und ein paar Fotos machen zu können. Hier ein paar Eindrücke:
| Kylemore Abbey |
| Im Connemara National Park |
Ganz bald folgt dann Part zwei des Wochenendes: Cliffs of Moher und Galway. Seid gespannt...
Passt auf euch auf, ihr Lieben, bis bald!
4 Comments:
Guten Appetit !
Gabi, ich dachte du schreibst wenigstens was sinnvolles hin!! :D
It was so intense!
Toll wie Ihr Irland auf den Zahn fuehlt,
hier in Goa ist es UTC - 5h30', so bald ich ein Internet Cafe finde blogge ich etwas mehr ...
LG
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