Vergangenen Sonntag hat es uns zusammen mit unserem rumänischen Mitbewohner Gabriel gerissen und wir haben uns auf Erkundungstour begeben.
Das Wetter sah draußen anfangs zwar ziemlich grau und nieselig aus, aber WAS SOLLS!
Denn:
1. Wir sind in Irland, da regnet es meistens.
2. Wir sind hier, um uns das Land anzusehen und nicht um daheim rumzuhocken.
Also Regenjacke, etwas Essbares und ein bisschen Geld eingepackt, und schon konnte es losgehen.
Mit dem Bus ging es von Sligo aus 20 Minuten gen Nordwesten.
Rosses Point hieß unser Ziel.
Hier konnten wir zum ersten Mal die Schönheit der irischen Küste bewundern.
Wir knipsten hunderte von Fotos und auch das Wetter war uns - im wahrsten Sinne des Wortes - wohlgeSONNEn.
Es waren zwar nur 15 Minuten, in denen sich die Sonnenstrahlen blicken ließen, aber es sah wirklich atemberaubend aus. Nebel und Wolken, die am Horizont noch in den Bergen hängen und dann noch die Sonne, die auf den Wellen glitzert. Die irische Landschaft ist tatsächlich so zerklüftet und wild wie der gute alte Yeats es beschrieben hatte ;).
Wir sind dort den Scenic Walk gegangen, der nicht besonders lang, aber sehr schön ist.
Nachdem wir auf dem Hinweg den Luxus einer Busfahrt genossen haben (nur 2,10€ übrigens), wollten wir den Rückweg zu Fuß bestreiten. Zwei Stunden und acht Kilometer Fußweg an der Straße entlang waren wir dann wieder zurück in unserer bescheidenen Hütte in Sligo.
Der Weg war wirklich lang, aber wir hatten unsern Spaß, wie man vielleicht auf dem Banner-Foto sehen kann.
Insgesamt war es ein wunderbarer Sonntagnachmittagausflug.
Jetzt wollen wir euch natürlich nicht die Meisterwerke an Fotos vorenthalten.
Viel Spaß beim durchklicken!!

2 Comments:
Hoffentlich nerve ich nicht.
Zuerst der vermeintlich unkonstruktive Part meines Kommentars:
Es schneit, es ist kalt. Ist eigentlich nichts außergewöhnliches, ist ja Winter.
Dennoch dachte ich mit 900 Meilen und 2 ½ Stunden Flug Richtung Süden entkomme ich dem Eisschrank. Ich wurde eines besseren belehrt. Ich bin gerade in VIToria-Gasteiz, die baskische Hochburg. Und es schneit und es ist kalt. Begegne ich doch Einheimischen, die etwas misstrauisch und knorrig alles Fremde taxieren. Jedoch nach einer kurzen Aufwärmphase und ein Gläschen Wein später zeigt in der rauen Schale der warmherzige, weiche Kern.
Was um Gottes Willen hat das jetzt mit Sligo zu tun? Ganz einfach, jetzt beginnt der offensichtlich konstruktive Teil meines Kommentars. Manch einer der (schweigenden) geneigten Leser mag grübeln, was die zwei Mädels wohl unter Studieren verstehen, da muss ich gleich abwinken! Recht habt Ihr, Studieren ist nicht immer in der Stube Trübsal blasen, sondern vielmehr erleben und erfahren und damit wirklich für das Leben zu lernen. Lebe den Augenblick und die Erfüllung kommt vom allein. In der Tat Sligo hat nicht nur eine moderne IT zu bieten sondern Irland hat ein breites Spektrum an Geschichte, Natur, Menschen und vieles mehr vor der Haustüre. Hat man erst mal die raue, schroffe Schale überwunden, eröffnet sich einem eine wahre Vielfalt. Die moderne Irische Küche ist schmackhaft, die traditionelle Musik ist auch sehr mitreissend, sofern sie ungekünstelt und spontan daher kommt. Das Bier und der Wisk(e)y schmecken gut, doch hier gilt es etwas Obacht zu geben, denn was Alkohol angeht ist die irische Gesellschaft sehr polarisiert. Entweder steht ein stets gefülltes Glas auf deinem Tisch und man braucht einiges an Disziplin um trotz der Geselligkeit „Pint“ zu halten oder man begnügt sich mit Mineralwasser und diversen Säften.
Bis Bald und ich zähle schon die Tage.
Schon seit 6 Tagen stockt der Blog.
Die Spannung steigt ins …
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