Was für ein Wochenende... | Teil 2

26. Februar 2012

Am Sonntag gings dann auch gleich schon weiter mit unserem größeren Tagesausflug zu den Cliffs of Moher südlich von Galway. Und der Sonntag hat sein Versprechen gehalten, denn den ganzen Tag war keine einzige Regenwolke in Sicht, sondern nur strahlender Sonnenschein. Also gings um 8 Uhr früh in Sligo mit unserer Luxuskarosse Opel Insignia (dieses Auto ist sooo schön und wunderbar zu fahren) los auf die "Autobahn". Man muss hier anmerken, dass man in Irland maximal 100km/h fahren darf. Dabei war die Straße frühs so schön leer... naja was soll's. Dieser Tag war für mich äußert fahrintensiv gewesen, ich glaub ich bin an diesem Tag insgesamt 6 Stunden gefahren. Aber es hat sich sowas von gelohnt!!!
Unser erstes Ziel war die Hauptattraktion Irlands: die Cliffs of Moher.

Doch ca. 80km vor unserem Ziel machten wir schon mal ein kleines Mittagspäuschen und besichtigten den Friedhof und die Ruinen der Claregalway Abbey. Das war für mich fast schon mehr Highlight als die Klippen, da mich diese keltischen Kreuze im Vordergrund dieser majestätischen Kirchenruine in ihren mystischen Bann gezogen haben.

Ich hätte dort einen ganzen Tag verbringen können, um zu fotografieren. Vor allem auch, weil das Wetter einfach so traumhaft war.

Aber wir hatten ja ein anderes Ziel vor Augen, deswegen gings auch schon wieder zurück auf die linke Seite der Straße. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir so erstaunlich leicht fällt im Linksverkehr zu Recht zu kommen. Mir hat das Autofahren sehr viel Spaß gemacht an dem Wochenende, auch wenn es wirklich anstrengend war.
Kurz vor Galway mussten wir dann links abbiegen, da wir noch ein Stückchen weiter in den Süden fahren mussten. In Galway wollten wir auf dem Rückweg einen kleinen Stop machen. Zwischendrin hielten wir ab und zu mal an, wenn es möglich war, um die Landschaft kurz zu genießen. Auf der Autofahrt hatten wir mit aufgedrehtem Radio eine Superzeit, wie man hier sicherlich unschwer erkennen kann.

Über die kurvige Küstenstraße ging es dann die letzten paar Kilometer hoch zu den Cliffs of Moher. Natürlich konnten wir hier auch nicht einfach durchrauschen, sondern mussten unser Auto behutsam am Straßenrand in einer kleinen Einbuchtung parken, um runter ans Meer zu hüpfen.
Hier wurde uns wieder die rauhe Schönheit Irlands bewusst: riesige Steine formten eine Art Strand an der Küste und das Meerwasser preschte gegen die großen Steinbrocken. Da entgingen Dagmar, Theresa und Gabi gerade nur so einer Meeresdusche, als sie unten an den Klippen saßen. Zum Glück hatte ich da grad mit meiner Kamera draufgehalten.



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Anschließend sind die drei so schnell geflüchtet, dass ich sie dabei nicht mehr ordentlich ablichten konnte. Aber wie gesagt: Niemand von den dreien hatte nur einen Tropfen abbekommen, obwohl man von den Bildern her was anderes vermuten könnte. Von diesem kleinen Zwischenstop aus dauerte es nochmal mindestens eine Dreiviertelstunde, bis wir dann endlich am Parkplatz für die Cliffs of Moher angekommen waren. Anschließend verhalfen uns jeweils noch 4€ (Studentenpreis) zu einem sicheren Parkplatz und zum Eintritt zu den Klippen.



Und ja wir haben es gewagt uns abseits der gesicherten Wege zu bewegen, trotz der äußerst angsteinflößenden Warnschilder - :). Aber da läuft auch echt jeder entlang. Wir haben sogar ein Elternpaar gesehen, das ihren Kinderwagen samt Kind über die Steinmauer gehoben hat. Es war schon ziemlich spät als wir angekommen sind, aber trotzdem wunderschön. Insgesamt haben wir dort ca. zwei Stunden verbracht. Als es auf dem unbefestigten Weg etwas zu eng und etwas zu nah am Abgrund war, sind wir allerdings umgekehrt. Doch der Ausblick von dort wo wir waren, war auch ausreichend schön.

Anschließend ging es dann noch zum Poulnabrone Portal Tomb, ein "Torgrabmal" das auf den Fotos im Reiseführer gigantisch aussah. In Wahrheit war das Ganze gerade mal so hoch wie ich in voller Lebensgröße. Als wir ankamen und dieses im Gegensatz zu den Fotos mikrige Steingebilde sahen, mussten wir erst Mal schmunzeln, weil es nicht so gigantisch war, wie gedacht. Wir haben trotzdem ein Foto gemacht.

Noch schnell ein paar Doppelkekse verschlungen und dann gings schon wieder zurück auf die Straße und zwar zu unserem letzten Stop: Galway. Es war genau 10 Minuten vor 19 Uhr als wir dort ankamen. Ich weiß das so genau, weil wir 10 Minuten auf die Tarifänderung der Parkuhr gewartet haben.
Dort sind wir nur kurz durch die Stadt geschlendert und auf eine Tasse des deliziösen schwarzen Tees im Quay's Restaurant vorbeigeschneit.

Um 23 Uhr waren wir dann wieder in unserm bescheidenen Häuschen in Sligo angekommen und jeder von uns fiel nur noch ins Bett.
Es war wirklich ein Bombenausflug und hat super viel Spaß gemacht!
An dieser Stelle nochmal Danke an die Travel-Crew!!!

2 Comments:

Bertie hat gesagt…

Wow, ganz ehrlich, ich bin maechtig beindruckt, das nenne ich ganzheitliches studieren, ist schon fast beaengstigen konsequent wie ihr Eure Irland Impressionen darstellt, sozusagen ein echter POWER BLOG. Nicht nur die recht spannende, unaufgeregte und lebendige Schreibe sondern auch die tollen Fotos und GIF Animation rufen viele meiner Irland Erinnerungen wach, da habt Ihr auch die richtigen Spots aufgetan, The Cliffs, Connemara und soweiter! Viel Freude weiterhin bei Euren "Wochenenden". Ich bin schon gespannt auf den naechsten Eintrag, so long viele Gruesse aus GOA ...

Kerstin M. hat gesagt…

Die Cliffs of Moher sind wirklich super, ich durfte sie ja auch schon real erleben, aber die Bilder sind auch der Wahnsinn!
Ganz liebe Grüße und bis bald dann vor Ort, freu mich schon! :-)

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