Eigentlich hätten wir uns ja jetzt mal eine Pause vom ganzen Studieren redlich verdient. Doch wir beschließen einfach mal ohne jeglichen Erholungsurlaub direkt in Irland weiterzustudieren und ich muss sagen, es ist das Beste was wir hätten tun können.
Heute war mein erster Tag an der IT Sligo und es war super!!!!
Wir können unsere Fächer praktisch frei wählen und es gibt wirklich sehr viele verschiedene und interessante Kurse.
Heute hatten wir Game Design. Zum Glück ist es ein Anfängerkurs. Trotzdem brauchen wir Vorwissen zum Thema "Content" (Grafiken, Photoshop etc.). Aber das haben wir ja beide :).
Ich bin sehr gespannt auf diesen Kurs, denn wir werden unser eigenes Spiel entwickeln, designen und programmieren!!!
Die Dozenten sind alle supernett und sehr aufmerksam und helfen uns wo sie nur können.
Ich kann jedem die IT nur empfehlen. Wenn man die Chance hat als ERASMUS Student herzukommen, dann nutzt das!! Auch wenn die Kommunikation mit dem International Office manchmal sehr schwierig ist bzw man einfach manchmal auf eine Antwort-Email ewig warten muss.
Alles in Allem bin ich sehr froh, dass ich hier bin. Leider gibt es in diesem Post heute keine Bilder, da ich das hier gerade von meinem Handy aus getippt habe. Allerdings wir es bald mehr Bilder geben, versprochen.
Bis dahin, macht's gut!!
Liebe Grüße ins kalte Deutschland.
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Erster Tag an der neuen Uni, wie geil ist das denn?
Koffer-Tetris
Eingestellt von
Linda
29. Januar 2012
um 19:10 3 Comments Labels: abschied, auslandssemester, dagmar, flug, irland, linda, reise, tipp, urlaub, vorbereitung
♪ ♫ ♪ ♫ ♪ ♫ ♪ ♫ ♪ ♪ ♪ ♫
Dümm doh doh dümm doh doh dümm doh doh dümm doh doh dümm dü dü dümm dümm...
So oder so ähnlich geht die Tetris-Melodie, die noch vor ca. 10 Jahren aus meinem heißgeliebten GameBoy rausgedüdelt kam. Und immer meine Mutter im Hintergrund, die aus der Küche nach oben schrie: "Mach das verdammte Gedüdel aus, ich kanns nicht mehr hören!"
Hach ja, so war das damals.
Und heute hatte ich den ganzen Tag diese Melodie im Ohr, denn es ging um das knifflige Kofferpacken für die nächsten 5 Monate...
Puuuuh, da stand eine schier unlösbare Aufgabe vor mir.
Eigentlich ist es wie Tetris, dachte ich mir.
Das stimmt auch teilweise. Hier folgt also der ultimative Vergleich:
Tetris vs. Kofferpacken und die Lehren daraus.
Eine Gemeinsamkeit ist nicht zu verleugnen:
Sowohl beim Kofferpacken als auch bei dem Spieleklassiker geht es darum verschiedenst geformte Dinge in einem vorgegebenen Raum sinnvoll zu platzieren.
Soweit so gut.
Nur bei Tetris gibt es eine feste Anzahl von 7 verschiedenen Formen: I, J, L, O, S, T und Z
Das Gute an Tetris ist auch, dass nach dem Vervollständigen einer Reihe oder Ebene besagte Ebene weggelöscht wird. Das hätte ich mir auch beim Kofferpacken gewünscht.
So ähnlich, wie der Koffer bzw. Reisetasche von Mary Poppins, aus der immer größere Dinge herauskamen. So hätte ich es gerne gehabt!
Schlecht wäre es natürlich gewesen, wenn die Dinge sich dann wirklich aufgelöst hätten... Ein Pullover der um die Hälfte gekürzt ist, wäre in Irland wohl nicht so nützlich.
Aber das Grundprinzip von Tetris ist ja schon mal gut, war die Überlegung.
Aber nein, ich habe nicht versucht, aus meinen T-Shirts, Hosen und Socken ein Z oder ein T zu formen. Ehrlich gesagt habe ich gar nicht selber gepackt :)
Ich hatte eine fleißige Packfee, bei der ich mich an dieser Stelle noch einmal recht ♥lich bedanken möchte.
Meine Wenigkeit bekommt nämlich schon beim Gedanken an Kofferpacken die Krise, ich bin da einfach zu ungeduldig und zu wenig effektiv.
Bei mir ging es immer so wie die Klamotten im Schrank waren, wurden sie auch in den Koffer gepackt. Sind doch schön kompakt und mehr oder weniger ordentlich zusammengelegt. Das wird schon so passen!!!
Stopfen war meine Devise. Und das möglichst schnell, weil mich das Ganze einfach immer so aufregt, weil nie die Dinge so schön reinpassen, wie ich möchte...
Heute habe ich von meiner persönlichen Packfee gelernt:
Schade, dass sie mir auf meinem Rückweg von Irland nach Deutschland nicht helfen kann.
DAGMAR, ich vertraue auf deine Fähigkeiten.
Doch zurück zum Koffertetris:
Ich muss feststellen, dass mir das gute alte GameBoy-Spiel tausendmal besser gefällt und ich auch einfach viel besser darin bin.
An dieser Stelle muss ich noch ein grandioses Video posten von einem Studentenprojekt namens
"Human Tetris". Sehr cool gemacht, unbedingt anschauen!!!
Also ihr Lieben, dann wünsch ich euch viel Erfolg bei eurem nächsten Koffertetris und ich meld mich wieder aus Irland. weiterlesen >>
Dümm doh doh dümm doh doh dümm doh doh dümm doh doh dümm dü dü dümm dümm...
So oder so ähnlich geht die Tetris-Melodie, die noch vor ca. 10 Jahren aus meinem heißgeliebten GameBoy rausgedüdelt kam. Und immer meine Mutter im Hintergrund, die aus der Küche nach oben schrie: "Mach das verdammte Gedüdel aus, ich kanns nicht mehr hören!"
Hach ja, so war das damals.
Und heute hatte ich den ganzen Tag diese Melodie im Ohr, denn es ging um das knifflige Kofferpacken für die nächsten 5 Monate...
Puuuuh, da stand eine schier unlösbare Aufgabe vor mir.
Eigentlich ist es wie Tetris, dachte ich mir.
Das stimmt auch teilweise. Hier folgt also der ultimative Vergleich:
Tetris vs. Kofferpacken und die Lehren daraus.
Eine Gemeinsamkeit ist nicht zu verleugnen:
Sowohl beim Kofferpacken als auch bei dem Spieleklassiker geht es darum verschiedenst geformte Dinge in einem vorgegebenen Raum sinnvoll zu platzieren.
Soweit so gut.
Nur bei Tetris gibt es eine feste Anzahl von 7 verschiedenen Formen: I, J, L, O, S, T und Z
Das Gute an Tetris ist auch, dass nach dem Vervollständigen einer Reihe oder Ebene besagte Ebene weggelöscht wird. Das hätte ich mir auch beim Kofferpacken gewünscht.
So ähnlich, wie der Koffer bzw. Reisetasche von Mary Poppins, aus der immer größere Dinge herauskamen. So hätte ich es gerne gehabt!
Schlecht wäre es natürlich gewesen, wenn die Dinge sich dann wirklich aufgelöst hätten... Ein Pullover der um die Hälfte gekürzt ist, wäre in Irland wohl nicht so nützlich.
Aber das Grundprinzip von Tetris ist ja schon mal gut, war die Überlegung.
Aber nein, ich habe nicht versucht, aus meinen T-Shirts, Hosen und Socken ein Z oder ein T zu formen. Ehrlich gesagt habe ich gar nicht selber gepackt :)
Ich hatte eine fleißige Packfee, bei der ich mich an dieser Stelle noch einmal recht ♥lich bedanken möchte.
Meine Wenigkeit bekommt nämlich schon beim Gedanken an Kofferpacken die Krise, ich bin da einfach zu ungeduldig und zu wenig effektiv.
Bei mir ging es immer so wie die Klamotten im Schrank waren, wurden sie auch in den Koffer gepackt. Sind doch schön kompakt und mehr oder weniger ordentlich zusammengelegt. Das wird schon so passen!!!
Stopfen war meine Devise. Und das möglichst schnell, weil mich das Ganze einfach immer so aufregt, weil nie die Dinge so schön reinpassen, wie ich möchte...
Heute habe ich von meiner persönlichen Packfee gelernt:
- Ruhe bewahren!! (Bloß nicht panisch alles versuchen reinzustopfen, denn "es ist gar nicht so schwer")
- Projektstrukturplan machen... (kleiner Scherz am Rande für unsere Medienmanager)
- die großen Dinge zu erst (Socken etc. zum Schluss, damit kann man Luftlöcher stopfen)
- Klamotten möglichst flach und breit in den Koffer legen (nicht gestapelt wie im Schrank)
Schade, dass sie mir auf meinem Rückweg von Irland nach Deutschland nicht helfen kann.
DAGMAR, ich vertraue auf deine Fähigkeiten.
Doch zurück zum Koffertetris:
Ich muss feststellen, dass mir das gute alte GameBoy-Spiel tausendmal besser gefällt und ich auch einfach viel besser darin bin.
An dieser Stelle muss ich noch ein grandioses Video posten von einem Studentenprojekt namens
"Human Tetris". Sehr cool gemacht, unbedingt anschauen!!!
Also ihr Lieben, dann wünsch ich euch viel Erfolg bei eurem nächsten Koffertetris und ich meld mich wieder aus Irland. weiterlesen >>
Time to say goodbye...
Eingestellt von
Dagmar
um
11:49
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Falls ihr euch über die inzwischen schon drei Tage währende Blog-Pause gewundert habt, kann ich euch nur sagen: gewöhnt euch nicht allzu sehr daran. Ab Dienstag werden wir wieder mit einer Fülle von sinnlosen Informationen und spaßigen Anekdoten aus dem irischen Alltag um uns werfen. Diese (auf tragische Art und Weise) erzwungene Blogpause hängt damit zusammen, dass ich (Dagmar) vorübergehend wieder in Deutschland weile, weil ich bedauerlicherweise genau wie Linda noch zwei Prüfungen schreiben musste. Aber nun sind die Prüfungen vorbei! Juche! Und damit endet dann auf irgendwie doch recht plötzliche Art und Weise ein Studium, das uns über dreieinhalb Jahre lang viel Stress und Aufregung, aber auch unglaublich viel Spaß mit Menschen gebracht hat, die nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken sind. Also gut - natürlich machen wir jetzt noch ein Auslandssemester und natürlich gilt es dann noch eine Bachelorarbeit zu schreiben, aber gewisse Dinge sind einfach jetzt schon zu Ende.
Wir werden uns nicht mehr die Nächte in der FH wegen einem Hörfunkbeitrag oder einem Filmschnitt um die Ohren schlagen, nicht mehr in MINA, der langweiligsten Vorlesung des Universums, heimlich Musik hören und untereinander in Facebook chatten, nicht mehr stundenlang in der ZEM zusammenhocken, tratschen und Sekt/Wein trinken, wir werden uns nicht mehr über Vorlesungstermine am Samstag, die man zwei Wochen vorher erfährt, aufregen, nicht mehr zusammen die Medienbühne an der Mainfrankenmesse rocken, nie mehr spontane Fotoshootings im Videostudio machen, nicht mehr in einer Freistunde im Unicafe oder im MUCK sitzen, nie mehr im Sommer in einem fensterlosen Vorlesungsraum den Hitzetod sterben, und auch nie mehr alle zusammen die Party des Jahrhunderts in der Katze feiern (ich sag nur Bad Taste, 70er, Merry Xmas usw...) und sich nie wieder von Herrn Hillgärtner Sambuca ausgeben lassen.
Das ist alles doch ein wenig traurig, auch wenn das Studium auch nicht immer ein reines Zuckerschlecken war. An dieser Stelle wollte ich mich einfach mal bei allen bedanken, die das Medienmanagement zu der aktivsten, abgefahrensten und lustigsten Zeit gemacht haben, die ich je hatte!! Ich finde, wir haben echt alles aus der Zeit herausgeholt, die wir miteinander hatten, und ich hoffe wirklich aufrichtig, dass wir uns immer wieder in Würzburg sehen! Es wäre einfach zu schade, wenn man sich jetzt sofort aus den Augen verliert. Danke, ich liebe euch! ;)
Wer sich jetzt fragt, warum ich überhaupt (und ohne Linda) nach Irland geflogen bin, nur um eine Woche später wieder zurückzukommen - den muss ich auf den nächsten Eintrag vertrösten. Ein bisschen Spannungskurve muss ja auch vorhanden sein ;) Wir fliegen morgen früh um 10:30 Uhr mit Lufthansa los und sind dann abens gegen 18 Uhr in Sligo. Jetzt muss ich noch dei letzten Dinge packen und werde noch die Zeit mit Alex und mit meinen Eltern ein wenig genießen.
Ich bin gespannt, wie unser Abenteuer weitergeht...
Seid alle zum Abschied noch einmal herzlich gegrüßt! Passt auf euch auf und seid brav, bis wir wiederkommen! Bis bald.
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Back to school
Eingestellt von
Dagmar
24. Januar 2012
um 21:40 4 Comments Labels: ankunft, ausland, dagmar, internationals, it, it sligo, party, studenten, studieren, uniZwei Schultage und eine Party später melde ich mich zum großen Schul(mädchen)report wieder. Seid gespannt...
Ich denke, wenn man an einem völlig neuen Ort mit völlig fremden Menschen ist, dann vergeht die Zeit immer ein bisschen langsamer als üblich. Nur so kann ich mir jedenfalls erklären, dass seit Unibeginn noch nicht mal zwei Tage vergangen sind. Ich weiß gar nicht, mit was ich anfangen soll, deswegen beginne ich einfach von vorn.
Es ist ein Glück für mich, dass Cristina (meine Mitbewohnerin, ihr erinnert euch?) hier dasselbe studiert wie ich, denn sie hat mich gestern zum Klassenzimmer mitgenommen, dass ich innerhalb dieses unglaublichen Gewirrs von Korridoren, Hallen, Fluren und verwinkelten Gängen wahrscheinlich nicht gefunden hätte. Teilweise wirkt die IT Sligo so, als wäre sie ein organisches Wesen, das mit der Anzahl ihrer Studenten gewachsen wäre - mit etlichen Krümmungen.
Bevor man von uns aus an der IT ist, muss man allerdings auf äußerst verkehrsordnungswidrige Art und Weise eine Straße überqueren, bei der ich jedes Mal etwas Bedenken habe, irgendwannn überfahren zu werden, die legal zu überwinden allerdings ein Umweg von mindestens 10 Minuten bedeutet. Dann muss man noch so ungefähr fünfzehn Minuten einer Art Bundesstraße - gemessen an der Anzahl der Autos - folgen, bis man die IT schließlich erreicht hat. Einer der Gründe, warum ich mir ein Fahrrad wünsche.
Die IT ist trotz ihrer verwinkelten Bauweise ein sehr schönes und modern eingerichtetes Gebäude. Man hat für die Stundenten eine wirklich luxuriöse Bücherei auf drei Stockwerken eingerichtet, die auch als Platz für Gruppentreffen oder zur Enspannung dienen kann. Überall kann man sich mit dem Laptop ins WLAN einwählen, es gibt jede Menge PCs und die Beamer in der Vorlesungssälen laufen einwandfrei. Da könnte sich die FH in Würzburg echt mal eine Scheibe davon abschneiden! Außerdem habe ich den Eindruck, dass die Lehrer technisch auf einem besseren Stand sind als in Deutschland - ich denke da mit Wehmut an eine Vorlesung "Verhalten in Organisationen" aus dem zweiten Semester, die uns auf gefühlten 2000 Folien in Times New Roman auf dem Projektor vorgeführt wurde...
Der Studiengang "International Marketing" setzt sich eigentlich nur aus ERASMUS-Studenten zusammen, was ich persönlich ein bisschen schade finde, weil ich auch gern ein paar Iren kennen lernen wollte. So ungefähr die Hälfte von ihnen ist französisch, was heißt, dass sie sich auch ausschließlich auf Französisch unterhalten. Da hat man natürlich keine realistische Chance, mit ihnen ins Gespräch zu kommen... Aber es gibt auch andere Nationalitäten: noch ein paar Deutsche (aber eher weniger im International Marketing), Italiener, Spanier, Koreaner und Rumänen.
Ich habe dann gleich Cristinas Freundinnen kennen gelernt, die gleich sehr nett waren und sich für meine "Geschichte" interessiert haben. Allgemein war es eigentlich nicht schwer, mit Leuten ins Gespräch zu kommen, aber man sieht schon, dass es starke Grüppchen gibt, die immer unter sich bleiben. Vielleicht ist das dem hohen Anteil der Internationals in diesem Studiengang verschuldet...
Abends war dann eine Party von zwei Italiennerinnen, die nur das erste Semester geblieben sind und heute nach Hause geflogen sind. Netterweise haben sie "die Neuen" auch eingeladen. Sie wohnten wie wir in Cartron, einer Art Vorort von Sligo. Ich glaube, sie war eine typische Erasmus-Party: Irgendjemand schreibt in die Erasmus-Facebook-Gruppe: "Party tommorrow at my house!" und dann kann man damit rechnen, dass knapp hundert Leute genau dieses Haus stürmen :D
Ich habe also mindestens 50 verschiedene Leute kennen gelernt, von denen ich bei den Meisten schon wieder den Namen vergessen hab... aber es war wirklich lustig. Anscheinend ist es hier üblich, dass jeder seinen eigenen "Drink" mitbringt und dann auch wirklich nur das Eigene trinkt, und das finde ich etwas befremdlich. Aber ich hatte sowieso eine Flasche Wein gekauft (für 6 Euro und sie war das billigste, was ich finden konnte!) und konnte sie dann quasi als Mittel benutzen, um andere Leute kennen zu lernen. Es war echt lustig, auch wenn ich um 12 gehen musste, weil ich zu dem Zeitpunkt noch keinen Schlüssel für unser Haus hatte, und meine Mitbewohner beide schon weg waren. Ich also raus - natürlich hat es geregnet - und bin gerannt wie eine Wilde, um sie noch zu erwischen. Aber sie waren noch wach.
Ich bin mal gespannt, ob ich mich dann auch später gut mit den Leuten verstehen werde, die ich auf der Party kennen gelernt habe. Am Anfang ist es wohl immer so, dass man die Leute erst ein bisschen kennen lernen muss, und der große Nachteil, den wir haben, ist, dass wir wirklich wenige sind, die erst für dieses Semester gekommen sind. Also haben sich schon gewisse Gruppen gebildet und es ist schwerer, da noch irgendwie "reinzukommen". Und für mich als extrovertierte und gesellschaftliebende Person sind die richtigen Leute schon immer sehr wichtig ;) Ich hoffe, dass ich sie hier finden werde.
Zu den Fächern gibt es noch viel zu erzählen, aber das werde ich morgen oder vielleicht übermorgen schreiben. Morgen werde ich abends zusammen mit meinem roomies und einer ukrainisch-polnischen Italienerin Lasagne kochen - das wird bestimmt lustig.
Passt auf euch auf, bis bald! weiterlesen >>
Shopping, Baby, Shopping!
Eingestellt von
Dagmar
22. Januar 2012
um 17:11 2 Comments Labels: beginn, blog, dagmar, it sligo, shopping, sligo, studieren, uniIch muss auch mal im Vertrauen etwas Wichtiges sagen: Dieses Land ist seltsam. Nicht nur wegen den 3 verschiedenen Typen Jukebox-Ampeln. Heute war ich zusammen mit meinem Mitbewohner Gabriel einkaufen. Denn es ist hier selbstverständlich, dass die meisten Läden auch sonntags offen haben - manche sogar 24/7. Und das auch in einem in Deutschland liebevoll als Kuhkaff bezeichneten Ort wie Sligo mit 18.000 Einwohnern.
Überhaupt merkt man hier auf den ersten Blick nichts von Rezession oder dergleichen: in der Stadtmitte sind direkt nebeneinander zwei Einkaufzentren, die die Besitzer der Rotmain Centers in Bayreuth (mit immerhin 80.000 Einwohnern) vor Neid erblassen lassen würden. Ich frage mich wirklich, wer das ganze Zeug kaufen soll - aber die Läden sind auch ganz gut mit Leuten gefüllt. Seltsam.
Beim Einkaufen bin ich auf ein paar lustige Dinge gestoßen, die ich euch nicht vorenthalten wollte. Hier also die Top 4 der sinnlosesten Gegenstände, die mir begegnet sind:
- Platz 4: "Decorate your own gingerbread"

- Platz 3: gekochte und abgepackte Nudeln (2 Päckchen für 3 Euro!!)

- Platz 2: "Money to blow" - Taschentücher

- Platz 1: eine Kehrschaufel mit Fake-Diamant-Besen (kein Scherz!)

Morgen habe ich das erste Mal Uni, und heute morgen hat mir meine Mitbewohnerin Cristina einen Stundenplan gegeben, der für mich erstmal sehr kryptisch aussah. Sie hat ihn mir dann ein bisschen erklärt, aber so richtig weiß ich trotzdem noch nicht Bescheid, weil es anscheinend viele Fächer in verschiedenen Gruppen gibt, also kommt es darauf an, in welche Gruppe man eingeteilt wird. Außerdem muss ich mir eine Student ID Card ausstellen lassen und ein paar Formalitäten klären, bei denen ich noch nicht so richtig weiß wie und wo, aber das wird sich irgendwie alles ergeben.
Ich weiß nicht, ob ich es morgen schaffe, etwas in den Blog zu schreiben, aber ich melde mich bald wieder. Bis dahin alles Gute!
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Da wären wir!
Eingestellt von
Dagmar
21. Januar 2012
um 10:27 5 Comments Labels: ankunft, ausland, auslandssemester, beginn, dagmar, flug, irland, reise, sligo![]() |
| Blick von meinem Fenster aus |
Nachdem ich mich für den Hinflug für die Halsabschneiderfluggesellschaft Ryanair entschieden hatte, erbarmte sich Alex liebenswürdigerweise, mich in die öde Pampa zu fahren, wo der Flughafen Hahn liegt. Nach dem Abschied, der mir wahrscheinlich am schwersten gefallen ist und fallen wird, begab ich mich sodann ins Flugzeug, wo ich aber gleich nette Bekanntschaft mit einem 22-jährigen Mannheimer machte, der seinen Kumpel momentan in Dublin besucht und in der Schule ein Jahr lang in Texas war, worüber er Spannendes zu erzählen wusste.
Er lebte dort mit einer Familie zusammen, in der die Mutter getrennt war und ihn ständig um Erziehungshilfe ihrer drei Kinder fragte, von denen der Älteste, ein 13-Järiger, kiffte und anscheinend auch härtere Drogen nahm. Naja, gefallen hat es ihm in den USA irgendwie trotzdem... Da bin ich ja mal spontan froh gewesen, nicht in irgendeine Gastfamilie zu kommen.
Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich ein Glückspilz bin? Jetzt ist es offiziell: Ich bin ein Glückspilz. Denn auf der Busfahrt saß zufällig eine junge irische Studentin neben mir, die übers Wochenende nach Sligo fährt, um eine Freundin zu besuchen. Mit ihr habe ich ein echt nettes Gespräch über Studieren in Irland und in Deutschland, irische Süßigkeiten, die ich unbedingt probieren sollte, und Männer im Allgemeinen und im Besonderen ;) geführt. Wir haben uns so gut verstanden, dass sie uns gleich zu sich nach Hause eingeladen hat, als ich von unserer geplanten Rundreise erzählte. Sie kommt aus dem County Laois ziemlich mittig in Irland. Mal schauen, ob wir bei ihr vorbeikommen können. Zum Abschied hat sie mir noch das irische Pendant zur deutschen "Gala" in die Hand gedrückt - mal schauen, ob ich damit wirklich was anfangen kann, außer damit ein Feuerchen in meinem Zimmer zu machen...
Nach 3 1/2 Stunden in Sligo angekommen, wartete tatsächlich am Busbahnhof jemand auf mich: Gabriel, einer unserer Mitbewohner, hat mich tatsächlich abgeholt und - ganz der Gentleman - meinen Trolli von dort bis zur Haustür hinter sich hergezogen. Es sind ca. 12 Minuten Weg, aber eigentlich eine schöne Strecke, also habe ich meinen ursprünglichen Taxi-Plan dann schnell ad acta gelegt. Und meine Glückssträhne hielt an - er hatte tatsächlich noch für mich gekocht! Nach 11 Stunden ununterbrochener Reise war ich so froh, etwas in den Magen zu bekommen, dass ich wahrscheinlich auch Hundefutter gegessen hätte, aber die Kartoffelsuppe war sogar richtig gut, und er war sichtlich stolz darauf, dass er sie ganz allein zubereitet hatte.
Und jetzt zur anderen Seite der Medaille: die Kälte. Draußen ist es eigentlich nicht so schlimm, wie ich dachte, zumindest gestern war es kaum windig und fast ein bisschen wärmer als in Deutschland - möglicherweise kommt da der gute alte Onkel Golfstrom ins Spiel. Drinnen ist es einfach nur kalt. Das liegt vielleicht daran, dass es drinnen genau genommen dieselbe Temperatur hat wie draußen. Das liegt wiederum daran, dass die Iren nach meinem Gefühl 2 Schichten Sperrholzplatten mit nichts dazwischen als Dämmung verwenden - so hört es sich jedenfalls auch an, wenn man dagegen klopft. Die Heizung funktioniert irgendwie nur in einem 2-Stunden-Intervall, so richtig heiß wird sie jedenfalls selten. Momentan sitze ich mit Top, T-Shirt, Schlafanzugjacke und Fleecejacke im Bett und meine Nase fühlt sich trotzdem so an, als würde sich gleich ein Eiszapfen dran bilden...
Naja, das werde ich alles überleben, aber ich überlege mir schon ernsthaft, ob ich mir einen kleinen Heizstrahler kaufe, weil ich sehr empfindlich bei Erkältungen und Blasenentzündungen bin und nicht unbedingt ständig krank sein will während der Zeit hier. Der frisst dann natürlich ungemein Strom.
Wir werden sehen. Heute zeigt mir Gabriel jedenfalls erstmal den Tesco und andere Geschäfte, die man hier als Student zum Überleben braucht, da bin ich schonmal sehr gespannt. Über das Haus und mein Zimmer werde ich morgen ein bisschen was schreiben, wenn ich die Zeit dazu finde.
Jetzt ist gerade eine riesige Krähe vor meinem Fenster gelandet und klingt vom Tonfall her so, als würde sie mich am liebsten auffressen :D Solche Krähen hab ich in Deutschland noch nicht gesehen...
Passt auf euch auf, ihr Lieben, ich hoffe wir hören uns!
PS: Was ich hier wirklich witzig finde, sind die Ampeln. Nicht nur mit ausgefeiltem Soundsystem, sondern auch mit sekundengenauem Countdown - man sieht, Irland ist ein High-Tech-Land!
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Das leere traurige Regal
Eingestellt von
Linda
18. Januar 2012
um 20:25 2 Comments Labels: abschied, ausland, auslandssemester, irland, linda, sligo, vorbereitung- Bilder von Freunden und Familie
- das ein oder andere Sparschwein
- eine ganze Teddybärenfamilie - ja ich gebe es zu, ich bin noch eher Kuscheltieranhänger als Dagmar :P
- dick gefüllte Ordner voll mit wichtigen Unterlagen
- und sonstigen Krimskrams, was sich so im Laufe der Zeit ansammelt
Obwohl so traurig muss es eigentlich gar nicht sein, denn es wird mit neuen Dingen gefüllt werden, die ihm sicherlich auch sehr viel Freude bereiten werden.
Dafür wird Anna, eine sehr gute Freundin und meine Zwischenmieterin sorgen, da bin ich mir sicher!!!
ANNA, ICH ZÄHL AUF DICH!
Ja es bringt einem schon zum Nachdenken, dieses (fast) leere Regal.
Das Studium neigt sich dem Ende zu und man verlässt seine Heimat und seine Liebsten für ein halbes Jahr lang. Irgendwo wird man da schon sehr melancholisch.
Aber auf der anderen Seite freut man sich darauf, in einem unbekannten Land ein neues leeres Regal glücklich zu machen und mit seinen persönlichen Sachen zu füllen.
Denn in Sligo wartet ja praktisch schon mein bzw. unsere Zimmer auf uns.
Bei mir geht es zwar erst am 30. Januar nach Irland, aber dennoch ist es nicht mehr lange hin und man sollte evtl noch schnell ein paar Dinge erledigen, wie z.B. eine wind- und wetterfeste Jacke besorgen.
Zum Glück ist ja Winterschlussverkauf - juhuuuu.
So jetzt bin ich froh, auch endlich mal was zu unserem Blog beigetragen zu haben.
Man hört sich, ihr Lieben!! weiterlesen >>
Die Sache mit dem Abschied-Nehmen...
Eingestellt von
Dagmar
8. Januar 2012
um 01:04 0 Comments Labels: abschied, dagmar, flug, irland, linda, vorbereitungEs ist eine verrückte Zeit, die Tage vor dem Abflug. Mal ist man wahnsinnig gut drauf, freut sich auf all die Leute, die man kennen lernen wird, die Partys, die man besuchen wird, und auf dieses sagenhafte, verzaubernde Land mit seiner wunderschönen, wilden Landschaft. Und dann kommt einem der Gedanke: "Oh. Jetzt sind es nicht mal mehr zwei Wochen." und möchte plötzlich nichts anderes mehr, als sich im Kleiderschrank zu verstecken und einfach nur hier zu bleiben und niiiieee wieder woanders hinzugehen.
Alternative Vorgehensweisen in dieser Phasen ist: Alle deine Lieben in eine große Reisetasche stopfen und sie mitnehmen. Oder schnell doch noch das Beamen erfinden - das haben die ja schließlich schon in den Startrek-Filmen hingekriegt. Oder sich bei der Abschiedsparty betrinken und dann den ganzen Abend lang heulen - was ich hoffentlich nicht tun werde und Linda auch nicht.Dabei sind wir ja auch nur ein paar Monate weg. Aber wenn ich daran denke, wie viele Leute ich vermissen werde, wird mir das Herz ganz schwer.
>Deswegen werde ich mir natürlich ein Anti-Heimweh-Kit basteln, bestehend aus folgenden Dingen:
- Schokolade! Ja, es ist wahr: Schokolade macht glücklich.
- ein Franken-Souvenir. Ich bin noch am Überlegen, was. Zur Auswahl stehen u.a. eine Flagge (leicht und platzsparend), ein Anhänger oder 2 Stamperl (immer gut zu gebrauchen). Was meint ihr?
- viel, viel Musik, die mich an unvergessliche Tage und Nächte erinnert ;) (u.a. Alexander Marcus, Scooter, Rebecca Black, N'Sync, Justin Bieber, einige Schlager und jede Menge anderer Mist)
- ein neues Handy mit mobilem Internet. Mein altes geht nicht mehr richtig, also war das DIE Gelegenheit, mit ein Handy mit mobilem Internet zu kaufen. Ich denke mal, das wird mich ein wenig ablenken.
- einen kleinen Teddybär. Ja, ich gebe es zu, ich schlafe noch mit Kuschelgetier im Bett. Aber nur wenn ich allein bin.
Gute Nacht! weiterlesen >>
Oh Kinderlein, kommet!
Eingestellt von
Dagmar
5. Januar 2012
um 09:40 0 Comments Labels: ausland, auslandssemester, besuch, freunde, irland, kalender, reise, sligo, termine, urlaub
Es ist eine erfreuliche Aussicht auf die nächsten Monate, wenn schon vor der Reise viele nette Leute hoch und heilig versprechen, die zwei Mädchen zu besuchen, die ganz auf sich gestellt in die Fremde gehen. Zuerst waren es nur zwei, dann plötzlich fünf, und inzwischen wollen sie in Scharen aus ihrem Alltag fliehen, alles stehen und liegen lassen und nach Sligo kommen. Inzwischen habe ich eigentlich mehr Angst, dass nicht genügend Platz da ist, als dass uns irgendwann mal langweilig sein sollte...
Aus diesem Grund, und damit es alles schön gesittet und geordnet zugeht, haben wir - tadaaaa! - den Besucherkalender eingeführt. Ihr findet ihn rechts in der Sidebar unter dem Blogroll. Dort werden wir regelmäßig aktualisieren, wer wann genau da ist. Der Termin ist dann sozusagen für anderen Besuch geblockt oder lässt sich nur noch gegen Aufpreis und mit besonderer Absprache buchen.
Fest angemeldet sind bis jetzt:
- Isy, Gregor, Resi, (Martha), (Bia): zwischen dem 11. und dem 25. Februar
- Alex: 4.-11. April
- Chris und Mia: zwischen dem 7. und dem 17. Februar
- Manu: Februar
- Sebastian G.: März oder Mai (richtig?)
- Miriam T.: April (?)
- Julia: Ostern (?)
- Bertram: Mai
- Arno & Reinhild: Mai
- Sille, Heidi, Claudia, Lena, Jana, Oli: wann?
Reiseversicherung: check. Unterhosen: check. Unnützer Kleinkram: check.
Eingestellt von
Dagmar
3. Januar 2012
um 13:32 0 Comments Labels: ausland, auslandssemester, checkliste, dagmar, praktisches, reise, semester, studieren, tipp, vorbereitungFür alle, die es noch nicht gewusst haben: Ich bin ein Checklisten-Mensch. Ich liebe es, in stundenlanger akribischer Kleinstarbeit ellenlange Listen zu erstellen, um sie dann genüsslich nach und nach abhaken zu können. Wenn ich dabei auch nur einen Punkt nicht erfüllen kann, ist das für mich, wie wenn ich zu Weihnachten nur Socken in XXL geschenkt bekommen hätte. Ich habe sogar eine Exceltabelle, die den Inhalt meines gesamten Kleiderschranks auflistet und das sollte eigentlich alles sagen.
Gewisse Personen haben mich deswegen schon als kleinkariert oder gar engstirnig bezeichnet, aber was soll ich machen...ich liebe einfach meine Checklisten. Deswegen darf eine solche für Irland natürlich nicht fehlen. Da ich momentan wenig Zeit habe, mir selbst eine zu erstellen, habe ich eine ausführliche Recherche begonnen. Äh, naja. Um ehrlich zu sein: Ich habe gegoogelt. Und siehe da: es gab anscheinend schon Leute, die vor uns ein Auslandssemester gemacht haben. Erstaunlich.
Die Ergebnisse dieser Recherche will ich euch natürlich nicht vorenthalten, denn es gibt ja möglicherweise einige von euch, die selbst noch ein Auslandssemester oder zumindest einen längeren Auslandsaufenthalt vorhaben.
Die Checkliste, die mir am Besten gefallen hat, ist von der FH Trier. Auf zwei Seiten ist hier alles Wesentliche zusammengefasst, woran man bei der Planung des Semesters und kurz vor der Abreise ins Ausland denken muss. Die Checkliste findet ihr hier, wo ihr sie auch gleich als PDF herunterladen könnt.
Eine andere Liste, die ich euch ans Herz legen möchte, ist von Peter Scheidemann, der im Jahr 2010 ein ganzes Jahr in Schweden studiert hat. Er legt mehr Wert darauf, was man so alles kurz vor der Abreise bedenken muss (v.a. wenn man eine leere Wonung hinterlässt) und was man dabei haben sollte. Hat mir geholfen - den Stromadapter hätte ich andernfalls wahrscheinlich glatt vergessen. Danke, Peter!
Ich hoffe, dass ich dem ein oder anderen mit diesen Links ein bisschen weiterhelfen kann. Falls ich als alter Checklistenfreak selber auch noch eine machen sollte, werde ich sie natürlich der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen - klar. weiterlesen >>
Und es ward 2012!
Eingestellt von
Dagmar
1. Januar 2012
um 14:56 0 Comments Labels: auslandssemester, dagmar, flug, freunde, irland, linda, münchen, reise, silvester, sligo, vorbereitung![]() |
| Silvester in der coolsten WG Münchens! |
Wahnsinn, wie schnell das Jahr vergangen ist. Jetzt sind es nur noch ein paar Tage bis zu unserer Abreise... Aber mehr dazu gleich.
Erst einmal möchte ich euch allen ein wunderbares, gesundes, glückliches, verrücktes, schönes Jahr 2012 wünschen! Ich hoffe, dass ihr alle gut "rübergerutscht" seid. Ich habe - wie oben abgebildet - mein Silvester in München verbracht, und zwar mit den besten, lustigsten und glitzerigsten Freunden, die man haben kann. Danke Isy und Resi, es war einfach nur schön bei euch. Auf die Party folgte dann leider auch das erste Abschied-Nehmen von vielen, die noch kommen werden, und ich habe so das Gefühl, dass dieser Part das Schwierigste am ganzen Auslandssemester wird...
An unserer Reiseplanung hat sich inzwischen auch noch etwas geändert. Obwohl unsere FH normalerweise der Meinung ist, dass Studenten doch recht spontane Leute sind und die Prüfungstermine nicht eher als zwei Wochen vor der Prüfung wissen müssen, haben wir diesmal die Termine doch tatsächlich schon vor den Weihnachtsferien bekommen. Dabei hat sich herausgestellt, dass Linda noch eine Prüfung in der Woche schreiben muss, in der wir eigentlich mit der Uni in Sligo anfangen. Blöd gelaufen.
Deswegen werde ich den Weg nach Irland jetzt erstmal alleine antreten, nur um dann knapp eine Woche später am 26.01. nochmal für eine Prüfung zurückfliegen zu müssen. Ist zwar auch ziemlich blöd, aber die Orientation Week an der Uni dort will ich auf keinen Fall verpassen, ich denke die hat durchaus ihre Berechtigung. Außerdem hatte ich den Flug eh schon gebucht, in Erwartung, dass es dieses Semester mit den Prüfungsterminen wieder so läuft wie in obiger Beschreibung...
Also: Flug hin gebucht. Bus in Irland hin und zurück gebucht. Flug zurück gebucht. ICE nach Würzburg gebucht. Langsam bin ich ein Buchungs-Profi, kenne alle Fluglinien, die nach Dublin von Deutschland aus fliegen, kann die Preise des Busses auswendig...und das alles, obwohl ich noch nicht mal dort war. Hoffen wir nur, dass es ab dem 30.01., unserem Rückflugtermin, erstmal ruhiger wird. weiterlesen >>
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