Letzten Freitag haben wir mal unsere Wanderschuhe ausgepackt und wollten einen kleinen Wanderausflug machen. So klein wurde dieser Ausflug dann im Nachhinein gar nicht. Hier ein paar Daten und Fakten zu unserem Ausflug:
- vier furchtlose Wanderer (Chris, Mia, Dagmar und ich)
- fünf Stunden laufen
- circa 20 Kilometer Weg auf und ab
- zwei Erdnussbutter- oder Schinken-Sandwiches pro Person
- Unebenheiten wie Schlammlöcher und überflutete sowie rutschige Steinwege
Route nach Shore Rd auf einer größeren Karte anzeigen
Die Busfahrerin - welche übrigens alle sehr nett und zuvorkommend sind, auch die Männer :) - hat uns an einer Abzweigung von der Hauptstraße aussteigen lassen. Von dort (auf der Karte rechts oben) aus begann unser persönlicher Walking-Marathon.
Unsere erste Station waren die Megalithanlagen von Carrowmore. Grabstätten, die noch älter als die Pyramiden sind, dafür aber auch nicht so spektakulär. Wir nutzen den Stop um unser erstes Erdnussbutter-Sandwich zu verdrücken.
Gestärkt ging es weiter am Straßenrand entlang - denn es gibt hier keinen Wanderweg. Und da erlebten wir wieder eine irische Überraschung. Alle, wirklich alle Autofahrer haben aus dem Auto uns angegrinst als sie uns überholt haben. Manche haben uns sogar freundlich gegrüßt.
| Verschwommene Schafe im Hintergrund :) |
Das ist wirklich der riesige Pluspunkt hier in Irland. Die Leute sind alle supernett und vor allem aufrichtig freundlich. Nicht so wie die Amerikaner, die häufig nur nett tun. Aber das nur als Bemerkung hier am (Straßen-)Rande. Also Carrowmore war nicht sonderlich spannend, aber die Landschaft auf dem Weg war schön anzuschauen.
Unser nächster point of interest war der Berg Knocknarea.
Dieser ist ungefähr 330m hoch und er hat eine komisch gleichmäßig abgerundete Form. In der Mitte oben auf dem Berg ist auch schon aus der Ferne ein kleiner Hügel zu erkennen. Das ist das Hügelgrab, auch Queen Maeve’s Grave genannt. Wenn man der Sage Glauben schenken will ist hier die mythische "Kriegskönigin" Maeve von Connacht stehend und in voller Rüstung begraben. Also wir haben keine Inidizien dafür auf dem ca. 40.000 Tonnen schweren Steinhügel finden können.
Ich bin da eher ein bisschen gemütlicher gewesen. Und oben auf dem Berg angekommen, konnte man im Hintergrund auf dem Steinhügel schon eine kleine Gestalt erkennen (Dagmar war schon längst oben angekommen).Schließlich hatte ich den Aufstieg dann auch geschafft und wir konnten den wunderschönen Rundblick auf das Meer und das County Sligo genießen.

5 Comments:
Ich zitiere: "Ich bin da eher ein bisschen gemütlicher gewesen." Das nennt sich nicht gemütlich, das nennt sich faule Socke! Oder lahme Schnecke! Ich dagegen stamme einfach direkt von der Kriegerkönigin ab, deswegen auch meine hochgewachsene Figur und meine roten Haare!
es war wirklich sehr genial! Allein der Ausblick vom Knocknarea war den Halb-Marathon wert :) Danke noch einmal vielmals, dass wir euch besuchen durften!
Immer gerne!!!
War wirklich super schön, dass ihr da wart. Ich hab meine Schuhe immer noch nicht wieder sauber gemacht von der Schlammpartie *schäm* :D.
APPLAUS … TOSEND! Es scheint, die zwei wilden Medien Mädels sind nun in Irland angekommen ☺ und haben das Reich der Mystik betreten. Noch eine Verneigung vor der Krieger ♔ und der Tipp des Tages: Für das Wildwasser Abenteuer Sligo ist man mit einer guten Wanderausrüstung bestens beraten.
Servus
wow, das hørt sich richtig toll an! bin stolz auf dich, linda =) bei den vielen bildern kriegt man ja richtig lust, euch besuchen zu kommen =) viel spass euch weiterhin!!! liebste gruesse!!! inge
Kommentar veröffentlichen