Ein Sonntagnachmittag mit strahlendem Sonnenschein.
Kaum zu glauben, aber der Frühling ist auch in Irland angekommen. 18°C laut Thermometer, doch in der Sonne fühlt man sich schon fast wie im Hochsommer (v.a. wenn man es gewohnt ist, dass es in Irland sonst eher frisch ist).
Wie kann man diesen Tag besser verbringen, als an den Strand zu gehen und sich etwas zu entspannen?
Zum Glück haben wir hier einen wunderschönen Strand fast schon vor der Haustüre.
Ja gut, 10-15 Minuten Busfahrt muss man schon in Kauf nehmen, allerdings wird man dann mit dem Bus praktisch direkt runter zum Strand gefahren.
Strandhill Beach, welcher seinen Namen - zumindest unserer Meinung nach - von dem riesigen Sandhügel hat, den man auf dem Bild oben im Hintergrund sehen kann. Schließlich ist es ein Deutsch-Englishes Wort: Strandhill = Strandhügel oder heißt er doch eher Beachhügel... mhhh :)
Aber das mit dem Denglisch ist ein anderes Thema, dass wir hier in unserem Blog bald auch noch ausführlich behandeln werden.
Auf jeden Fall hatten wir uns diese sonnige Auszeit nach dem fleißigen Bearbeiten unseres Game Design Assignments (=Art Zwischenprüfung) redlich verdient.
Der Strand an sich ist an manchen Teilen etwas steinig, an anderen wieder purer Sandstrand. Strandhill ist ein sehr bekanntes Fleckchen für Surfer. An diesem Sonntag waren auch ein paar unterwegs, die Wellen waren aber nicht besonders hoch. Auf der Hin- und Rückfahrt ist auch ein Surfer mit uns gefahren. Er war geschätzt 15 Jahre alt und wurde bei der Rückfahrt fast von seinem Surfbrett erschlagen, weil er es hochkant in den Bus gestellt hatte. Zum Glück hat er es dann aufgefangen.
Wir sind also am Strand entlang gewandert, über monströse und winzigkleine, teilweise mit Algen bedeckte Steine gekraxelt und haben die Sonne genossen. Dagmar ist sofort zum Wasser losgestürmt und hat mit ihren Zehen mal die Temperatur des Atlantik getestet. Immernoch extrem kalt, wie sich rausstellte.
Davor mussten wir allerdings erstmal den steilen und sandigen "Strandhill" erklimmen. Bei der enormen Steigung, die dieser Sandhügel hatte, war das gar nicht so einfach. Jedesmal wenn man einen riesigen Schritt nach vorne machte, musste man erkennen, dass man jedesmal die Hälfte dieser Entfernung wieder zurückrutschen würde. Nach ein paar kleinen Schweißperlen auf der Stirn, hatten wir es aber geschafft und waren oben angekommen. Dort wurden wir auch prompt mit einer wunderschönen Aussicht belohnt.
Im Osten konnten wir bis Rosses Point, Sligo und Benbulben schauen; in unserem Rücken (im Süden) befand sich der Bergriese Knocknarea und Richtung Westen erstreckten sich die Ox Mountains am Horizont. Ein wunderschöner Rundblick also und das auf einer Sanddüne, Wahnsinn!
Der perfekte Ort, um ein bisschen zu verweilen.
Eine ganze Stunde haben wir dort mit unseren sehr modischen Sonnenbrillen (1,50 € bei Penney's) in der Düne gedöst. Wunderschön entspannend.
Ein wunderschöner sonniger Sonntagnachmittag.
Hoffen wir, dass das Frühlingswetter anhält!



3 Comments:
Sportlich, sportlich, trotz studienstress und jetlag (London Trip und Sommerzeit Umstellung) doch noch einen tiefenentspannten Beach Tag hinzulegen. Übrigens, mit diesen Sonnenbrillen gewinnt ihr die Competition ;-) einfach schick, tot schick …
Wir wissen, dass die Sonnenbrillen todschick sind, deswegen waren sie ja auch so teuer - ganze 1,50 Euro pro Stück :) Der Blog ist hier oberste Priorität, das sollte dir inzwischen klar sein... da geht nichts drüber.
God save the Brave Queen ;-)
Ich nehm' dich beim Wort und liefere als Belohnung immer mindestens einen Kommentar per Post ab; egal wo ich gerade bin …
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